Ankum-Online.de am 29.11.10:

Der Erfolg des Ankumer Oktoberfestes hilft Rosa und anderen

Hartlager Fanclub Ankum übergab 2.222,22 Euro an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS)

Ankum. Es ist anders als in den Jahren zuvor. Weil die Hilfe für die dreijährige und an Leukämie erkrankte Rosa aus Merzen sehr dringlich und kostspielig ist, und weil die  argen Sorgen der Eltern nur zu gut nachzufühlen sind,  teilten die Organisatoren des Ankumer Oktoberfestes den Festerlös diesjährig nicht auf und überwiesen gleich nach dem Fest eiligst einen beachtlichen Geldbetrag an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS).

Der Erfolg des Ankumer Oktoberfestes hilft Rosa und anderen - Hartlager Fanclub Ankum übergab 2.222,22 Euro an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS)
Der Erfolg des Ankumer Oktoberfestes hilft Rosa und anderen - Hartlager Fanclub Ankum übergab 2.222,22 Euro an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS)

Die Übergabe eines übergroßen Schecks an Renate Evers aus Merzen – Mitorganisatorin der „Hilfe für Rosa“ - gestern im Hotel Raming, war damit tatsächlich nur noch ein symbolischer Akt, aber ein wichtiger.

Vom ersten Tage an stand das nun bereits viermalig vom Hartlager Fanclub Ankum (HFC) organisierte und mit dem Schützenmusikkorps Hartlage-Lulle verwirklichte Ankumer Oktoberfest  – bei aller  bayerisch geprägten Gaudi und Ausgelassenheit -  immer auch im Dienste einer guten Sache. Im ersten Jahr wurde der Förderverein des DRK-Altenheims Ankum, im zweiten die Aktion „Benni & Co“ sowie der Förderverein der Ankumer Grundschule, und im dritten Jahr die Selbsthilfegruppe „Stebke“ sowie die Ankumer Kirchengemeinde (Kirchturmsanierung) mit Spenden bedacht.

Mit der jetzigen Spende an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) bleibt der HFC seinem Anliegen treu, die Oktoberfest-Hilfe vor Ort wirksam werden zu lassen. Denn auch in Ankum schauen Verwandte der kleinen Rosa mit großer Sorge auf die Gesundheit des kleinen Mädchens.

„Ein genetischer Zwilling, dessen Knochenmarkszellen helfen könnten, ist für Rosa aber noch nicht gefunden“, teilte Renate Evers anlässlich des Treffens mit. Es sind noch viele weitere Typisierungen notwendig, um einen geeigneten Spender zu finden. Da hilft die Spende des HFC, denn nicht jeder der helfen möchte, kann auch die 50 Euro für die Typisierung seiner genetischen Werte aufbringen.

Der beachtliche und bislang größte erreichte Spendenbetrag in der Höhe von 2.222,22 Euro entstammt übrigens nicht nur dem reinen Festerlös des zurückliegenden Oktoberfestes. Viele Ankumer Geschäftsleute unterstützen die Oktoberfest-Hilfe längst bevor sie wussten, wofür der HFC diesjährig die Spendengelder verwenden würde.